Aktiv und Passiv

Aktiv und Passiv sind zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen. Beim Aktiv steht das Subjekt im Vordergrund und beim Passiv das Objekt. In diesem Artikel lernst du, wie du die Aktiv- und Passivformen bildest und was es dabei zu beachten gibt.

Was sind Aktiv und Passiv?

Die Unterscheidung zwischen Aktiv und Passiv ermöglicht die Unterscheidung zwischen wichtigen und weniger wichtigen Elementen des Satzes. Das geschieht durch bestimmte Verbformen, die die Betrachtungsweise einer Handlung ändern. Die Veränderung des Verbs nach Aktiv und Passiv wird auch Genus Verbi genannt.

Wenn ein Satz im Aktiv formuliert ist, dann steht die handelnde Person, also das Subjekt, im Vordergrund. Die Konjugation des Verbs ist vom Subjekt abhängig und das Objekt vervollständigt, was das Verb über die Handlung des Subjektes aussagt.

In Aktivsätzen gibt es also immer eine aktiv handelnde Person, einen sogenannten Täter. Dieser Täter tut etwas mit dem Objekt, das deswegen manchmal als Opfer der Handlung bezeichnet wird.

Wenn ein Satz im Passiv formuliert ist, dann liegt der Fokus auf dem Objekt, dem sogenannten Opfer des Satzes. Das konjugierte Verb ist dementsprechend ebenfalls für das Objekt konjugiert. Die handelnde Person wird in vielen Fällen nicht erwähnt. In Passiv-Sätzen liegt der Fokus auf dem Opfer der Tat.

Beispiel
➡️ Aktiv: Mohammed ruft Peter an. 
➡️ Passiv: Peter wird von Mohammed angerufen
➡️ Passiv: Peter wird angerufen.
In diesem Beispiel ist Mohammed der Täter, da er etwas tut. Peter ist das Opfer, da mit ihm etwas geschieht, er wird angerufen. In vielen Passivsätzen kann das Subjekt des Aktivsatzes, in diesem Beispiel Mohammed, weggelassen werden.

Passivsätze kannst du dann benutzt, wenn nicht wichtig ist, wer oder was etwas getan ist, sondern was durch die Handlung geschieht. In diesen Fällen kannst du das Passiv benutzen, um über eine Handlung oder etwas Geschehenes zu sprechen.

Was ist das Aktiv?

Wenn du Verben konjugierst, machst du das normalerweise in der Aktiv-Form. Die Aktiv-Form gilt auch als neutrale Form, die du in jeder Situation benutzen kannst. Du kannst mit jedem Verb im Deutschen einen Aktivsatz formen. 

Ein Aktivsatz im Deutschen hat typischerweise den folgenden Aufbau:

Subjekt + Verb (+ Objekt).

Jeder deutsche Aktivsatz braucht ein Subjekt und ein Verb, ob du dann noch Objekte oder Adverbiale Bestimmungen brauchst, kommt auf das Verb drauf an. 

In einem Aktivsatz steht das konjugierte Verb immer an der zweiten Stelle im Satz. Das Verb ist für das Subjekt konjugiert, das heißt, es entspricht dem Numerus und der Person des Subjektes. 

Beispiel
➡️ Du bewunderst den Sonnenuntergang.
➡️ Jenny bewundert den Sonnenuntergang.
➡️ Die Menschen bewundern den Sonnenuntergang.
Bewundern wird in jedem Beispiel unterschiedlich konjugiert, da das Subjekt in jedem Satz ein anderes ist.

💡 Tipp
Wenn du dir unsicher bist, wie du die Satzglieder (Subjekt, Objekt etc.) erkennen kannst, dann schau dir gerne unseren Artikel zum Thema Satzglieder bestimmen an.

Was ist das Passiv?

Die Passiv-Form dient dazu, das sogenannte Opfer einer Handlung in den Vordergrund zu stellen. Der Fokus liegt also darauf, was mit etwas oder jemandem passiert ist. 

Der Begriff Opfer beschreibt dabei lediglich, dass mit dieser Person oder diesem Gegenstand etwas geschehen ist.

Beispiel
➡️ Aktiv: Peter warf Max den Ball zu.
➡️ Passiv: Der Ball wurde (von Peter) zu Max geworfen.
In diesem Beispiel ist der Ball das Opfer, da er geworfen wurde und Peter der Täter, da er den Ball geworfen hat. 

In Passivsätzen muss nicht erwähnt werden wer oder was etwas getan hat. Das Passiv wird deswegen auch verwendet, wenn der Täter oder die Täterin unbekannt oder unwichtig ist. 

🎓 Merke
Passivsätze bildest du mit oder ohne das Subjekt des Aktisatzes. Sätze ohne das Subjekt des Aktivsatzes werden auch unpersönliches Passiv genannt. Passivsätze mit dem Subjekt des Aktivsatzes werden auch persönliches Passiv genannt.

Wie wird ein Passivsatz gebildet?

Du kannst einen Passivsatz bilden, indem du einen Aktivsatz umformulierst. Das Subjekt des Aktivsatzes wird zum Objekt des Passivsatzes. Gleichzeitig wird das Objekt des Aktivsatzes im Passivsatz zum Subjekt.

Im Gegensatz zum Aktiv kannst du nicht für jedes Verb eine Passiv-Form bilden. Um einen Passivsatz zu bilden, brauchst du immer ein konjugiertes Hilfsverb und ein Vollverb im Partizip 2

Dabei steht die konjugierte Form des Hilfsverbs an zweiter Stelle im Satz und die Partizip 2 Form des Vollverbs ganz am Ende des Satzes.

Die typische Form eines Passivsatzes ist:

Objekt + Hilfsverb (+ Subjekt) + Partizip 2.

💡 Tipp
Falls du dir unsicher bist, wie du die Partizip 2 Form von Verben richtig bildest, dann schau dir gerne unseren Artikel zum Thema Partizip 2 an.

Wenn ein Aktivsatz kein Objekt enthält, dann kannst du diesen Satz nicht in einen Passivsatz umformen. Außerdem kannst du keine Passivsätze mit den Modalverben (können, wollen, sollen, dürfen, müssen, möchten), reflexiven Verben (sich ärgern, sich freuen, sich waschen etc.) oder Verben, die Besitz anzeigen (haben, besitzen, erhalten etc.) bilden. 

Du kannst Passivsätze nur bilden, wenn diese in ihrer Aktiv-Form ein Objekt haben. 

1. Beispiel
➡️ Aktiv: Sarah schwimmt im Meer.
➡️ Passiv: Im Meer wird (von Sarah) geschwommen.
Da der Aktivsatz kein Objekt, sondern nur eine adverbiale Bestimmung (im Meer) enthält, kannst du ihn nicht in einen Passivsatz umformulieren.

2. Beispiel
➡️ Aktiv: Sarah bewundert den Sonnenuntergang.
➡️ Passiv: Der Sonnenuntergang wird (von Sarah) bewundert.
Dieser Aktivsatz enthält ein Objekt (den Sonnenuntergang) und kann deswegen in einen Passivsatz umformuliert werden. Das Subjekt des Aktivsatzes verhält sich im Passivsatz wie das Objekt. Das konjugierte Verb des Passivsatzes ist an das ehemalige Objekt angepasst.

Wie du nun weißt, wechseln das Subjekt und das Objekt den Platz und ersetzen sich gegenseitig, wenn du einen Aktivsatz zu einem Passiv-Satz umformulierst.

Du musst das Passiv-Hilfsverb dem neuen Subjekt anpassen, um herauszufinden, ob es sich um einen Passivsatz oder um einen umformulierten Aktivsatz handelt.

3. Beispiel
➡️ Aktiv: Sarah bewundert den Sonnenuntergang.
➡️ Aktiv: Den Sonnenuntergang bewundert Sarah.
In diesen beiden Beispielsätzen wurde der Satz bloß umformuliert. Er bleibt ein Aktivsatz.

4. Beispiel
➡️ Passiv: Der Sonnenuntergang wird (von Sarah) bewundert.
➡️ Passiv: Der Sonnenuntergang wird (von den Menschen) bewundert.
Diese Sätze sind Passivsätze. Das kannst du daran erkennen, dass sie mithilfe eines Hilfsverbs gebildet wurden. Außerdem ist das Verb für den Sonnenuntergang (das Opfer) konjugiert und nicht mehr für Sarah oder die Menschen (die Täter). Im Fokus steht nun der Sonnenuntergang.

Da das Objekt des Aktivsatzes zum Subjekt des Passivsatzes wird, musst du die Elemente dieser Satzglieder dementsprechend neu deklinieren. Objekte und Subjekte sind immer Pronomen oder Nomen mit möglichen Begleitern (Artikel, Adjektive etc.).

5. Beispiel
➡️ Aktiv: Ich esse den leckeren Kuchen.
➡️ Passiv: Der leckere Kuchen wird von mir gegessen.
1. Aus den Kuchen (Akkusativobjekt) wird der Kuchen (Nominativ).
2. Aus leckeren (dekliniert für den Akkusativ) wird leckere (dekliniert für den Nominativ).
3. Aus ich (Subjekt Personalpronomen) wird mir (Objekt Personalpronomen).

💡 Tipp
Wenn du vertiefen möchtest, wie du Artikel entsprechend ihres Kasus deklinierst, dann schau dir gerne unseren Artikel zum Thema Kasus an.

Welche Passiv-Arten gibt es?

Im Deutschen wird zwischen zwei Passiv-Arten unterschieden, welche sich lediglich bei der Wahl des Hilfsverbs unterscheiden. 

Das Vorgangspassiv, auch Werden-Passiv genannt, wird mit der konjugierten Form des Hilfsverbs werden und dem Partizip 2 des Vollverbs gebildet. Das Vorgangspassiv wird benutzt, wenn eine Handlung im Moment des Sprechens geschieht.

Beispiel
➡️ Der Kuchen wird gegessen.
Jemand isst den Kuchen in diesem Moment.

Das Zustandspassiv wird auch Sein-Passiv genannt. Du bildest es mit der konjugierten Form des Hilfsverbs sein und dem Partizip 2 des Vollverbs. Das Zustandspassiv benutzt du, wenn etwas bereits geschehen ist. 

Beispiel
➡️ Der Kuchen ist gegessen.
Jemand hat den Kuchen bereits gegessen, der Kuchen ist nicht mehr da.

Das Vorgangspassiv wird häufiger benutzt als das Zustandspassiv.

🎓 Merke
Neben diesen beiden Passiv-Arten gibt es umgangssprachlich noch das Bekommen-Passiv, auch Dativ-Passiv genannt. Diese Passiv-Art kannst du nur mit transitiven Verben benutzen. Transitive Verben sind Verben, die ein Objekt brauchen. Wie der Name schon andeutet, wird es meistens bei Verben mit Dativobjekt benutzt. 

Als Hilfsverb kannst du hier bekommen, erhalten oder kriegen verwenden.

Beispiel
➡️ Aktiv: Jenny schenkt Anna ein Buch.
➡️ Dativ-Passiv: Anna bekommt (von Jenny) ein Buch geschenkt.
➡️ Dativ-Passiv: Anna kriegt (von Jenny) ein Buch geschenkt.

Wie werden Zeitformen im Aktiv und Passiv gebildet?

Im Deutschen gibt es sechs verschiedene Zeitformen. Diese kannst du für das Aktiv und das Passiv bilden.

1. Aktiv und Passiv – Gegenwart

Das Präsens ist die Zeitform des Deutschen, um über die Gegenwart zu sprechen. Du bildest es im Aktiv, indem du das Verb für die Präsensform konjugierst.

Für das Passiv konjugiert du dein Hilfsverb für das Präsens und stellst die Partizip 2 Form deines Vollverbs, wie gelernt, dahinter.

Beispiel
➡️ Aktiv: Jenny isst den Kuchen. 
➡️ Passiv: Der Kuchen wird (von Jenny) gegessen.

2. Aktiv und Passiv – Vergangenheit

Im Deutschen gibt es drei Vergangenheitsformen: das Präteritum, das Perfekt und das Plusquamperfekt. 

2.1. Präteritum
Das Präteritum bildest du genau wie das Präsens. Mit dem einzigen Unterschied, dass du das konjugierte Verb für das Präteritum konjugierst. Das konjugierte Verb ist für den Aktivsatz wieder das Vollverb, und bei dem Passivsatz das Hilfsverb.

Beispiel
➡️ Aktiv: Jenny aß den Kuchen.
➡️ Passiv: Der Kuchen wurde (von Jenny) gegessen

2.2. Perfekt
Die Perfekt-Form für Aktivsätze bildest du mit der für das Präsens konjugierten Form des Hilfsverbs sein oder haben und dem Partizip 2 des Vollverbs: 

Präsens-Form von haben/sein + Partizip 2 des Vollverbs.

Die Perfekt-Form für Passiv-Sätze bildest du, indem du ebenfalls die für das Präsens konjugierte Form des Hilfsverbs sein oder haben und das Partizip 2 des Vollverbs benutzt. Dahinter stellst du jedoch noch die Partizip 2 Form deines Passiv-Hilfsverbs:

Präsens-Form von haben/sein + Partizip 2 des Vollverbs + Partizip 2 von werden/sein. 

Beispiel
➡️ Aktiv: Jenny hat den Kuchen gegessen.
➡️ Passiv: Der Kuchen ist (von Jenny) gegessen worden.

2.3. Plusquamperfekt
Wenn du einen Aktiv-Satz im Plusquamperfekt formulieren möchtest, dann brauchst du die konjugierte Präteritum-Form des Hilfsverbs sein oder haben und die Partizip 2 Form deines Vollverbs:

Präteritum-Form von haben/sein + Partizip 2 des Vollverbs.

Einen Passivsatz im Plusquamperfekt bildest du, indem du wieder die konjugierte Präteritum-Form des Hilfsverbs sein oder haben und die Partizip 2 Form des Vollverbs benutzt. Dahinter musst du dann noch die Partizip 2 Form deines Passiv-Hilfsverbs stellen:

Präteritum-Form von haben/sein + Partizip 2 des Vollverbs + Partizip 2 von werden/sein.

Beispiel
➡️ Aktiv: Jenny hatte den Kuchen gegessen.
➡️ Passiv: Der Kuchen war (von Jenny) gegessen worden

3. Aktiv und Passiv – Zukunft

Im Deutschen gibt es zwei Zukunftsformen, Futur 1 und Futur 2. Das Futur 2 benutzen Muttersprachler:innen kaum, weswegen es sich selbst für sie seltsam anhört. 

3.1. Futur 1
Wenn du einen Aktivsatz im Futur 1 formulieren möchtest, dann brauchst du die für das Präsens konjugierte Form des Hilfsverbs werden und den Infinitiv des Vollverbs:

Präsens-Form von werden + Infinitiv des Vollverbs.

Die Passiv-Form vom Futur 1 bildest du mit der für das Präsens konjugierten Form des Hilfsverbs werden, dem Partizip 2 des Vollverbs und der für das Präsens konjugierten Form deines Passiv-Hilfsverbs: 

Präsens-Form von werden + Partizip 2 des Vollverbs + Präsens-Form von werden/sein.

Beispiel
➡️ Aktiv: Jenny wird den Kuchen essen.
➡️ Passiv: Der Kuchen wird von Jenny gegessen werden

3.2. Futur 2.
Für die Futur 2 Form von Aktivsätzen brauchst du konjugierte Präsens-Form von werden, das Partizip 2 deines Vollverbs und den Infinitiv von haben oder sein:

Präsens-Form von werden + Partizip 2 des Vollverbs + Infinitiv von haben/sein.

Einen Passivsatz im Futur 2 bildest du folgendermaßen. Du benötigst wieder die Präsens-Form von werden und das Partizip 2 deines Vollverbs. Anschließend brauchst du das Partizip 2 von werden und den Infinitiv von sein:

Präsens-Form von werden + Partizip 2 des Vollverbs + Partizip 2 von werden + Infinitiv von sein.

Beispiel
➡️ Aktiv: Jenny wird den Kuchen gegessen haben.
➡️ Passiv: Der Kuchen wird von Jenny gegessen worden sein.

Aktiv und Passiv – Beispiele

Beispiele für Anfänger:innen

1. Beispiel
➡️ Die Tür wurde geöffnet.
Dieser Beispielsatz wurde im Vorgangspassiv Präsens formuliert. Er deutet an, dass die Tür gerade geöffnet wurde.

2. Beispiel
➡️ Die Tür ist geöffnet.
Dieser Beispielsatz ist im Zustandspassiv Präsens formuliert. In diesem Beispiel ist die Tür immer offen.

3. Beispiel
➡️ Die Prüfung ist von mir bestanden worden.
Dieser Satz ist im Zustandspassiv Perfekt formuliert.

Beispiele für fortgeschrittene Lernende

1. Beispiel
➡️ Den Hasen jagte der Hund.
Dieser Satz ist ein Aktivsatz, bei dem nicht wie normalerweise das Subjekt vorn steht. Stattdessen steht das Objekt am Anfang des Satzes.

2. Beispiel
➡️ Die Frau war von Max gegrüßt worden.
Dieses Beispiel ist im Plusquamperfekt Passiv formuliert. 

3. Beispiel
➡️ Der Ball wird zu Max geworfen worden sein
Dieser Satz ist in der Futur 2 Form des Passivs formuliert. Diese Form klingt selbst für Muttersprachler:innen ungewohnt. Der Täter der Handlung, derjenige oder diejenige, die den Ball geworfen hat, ist nicht erwähnt.

Zusammenfassung

1. Aktiv und Passiv bilden zusammen das Genus Verbi, das heißt, sie bestimmen, auf welche Art ein Sachverhalt betrachtet wird. 

2. In Aktivsätzen steht eine handelnde Person oder ein handelnder Gegenstand (der Täter) im Vordergrund. Aktivsätze sind die Normalform von Sätzen.

3. In Passivsätzen steht die Person oder der Gegenstand (das Opfer), mit dem etwas geschehen ist, im Vordergrund. Es gibt zwei verschiedene Passiv-Arten: das Zustandspassiv und das Vorgangspassiv. In der Umgangssprache gibt es zusätzlich noch das Bekommen-Passiv.

4. Alle Sätze können Aktivsätze sein, aber nicht alle Sätze können Passivsätze sein.

Häufige Fragen

Was sind Aktiv und Passiv einfach erklärt?

Die Begriffe Aktiv und Passiv bezeichnet die Art, wie ein Sachverhalt betrachtet wird. Bei einem Aktiv-Satz liegt der Fokus auf der handelnden Person oder dem Gegenstand, der etwas tut. Bei einem Passiv-Satz liegt der Fokus auf der Person oder dem Gegenstand, mit dem etwas geschieht. 

Was sind Aktiv und Passiv Beispiele?

Der Satz Peter kocht eine leckere Suppe ist ein Aktivsatz. Die leckere Suppe wird von Peter gekocht hingegen, ist ein Passivsatz. Ein weiteres Beispiel für einen Aktiv-Satz ist, die Diebin stahl das Bild, das Bild wurde (von der Diebin) gestohlen ist der Passiv-Satz dazu.

Was ist der Unterschied zwischen Aktiv und Passiv?

Die Begriffe Aktiv und Passiv bezeichnet die Art, wie ein Sachverhalt betrachtet wird. Bei einem Aktiv-Satz liegt der Fokus auf der handelnden Person oder dem Gegenstand, der etwas tut. Bei einem Passiv-Satz liegt der Fokus auf der Person oder dem Gegenstand, mit dem etwas geschieht. 

Wie bildet man Passiv und Aktiv?

Aktiv-Sätze sind die normale Form der Sätze, wie du diese bildest, lernst du, sobald du lernst, wie du einen Satz formulierst. Ein Passiv-Satz hingegen wird immer mit dem Hilfsverb werden oder sein und dem Partizip 2 des Vollverbs gebildet. Der Satz Peter kocht eine leckere Suppe ist ein Aktiv-Satz. Die leckere Suppe wird von Peter gekocht hingegen, ist ein Passiv-Satz.

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